Am Flughafen Franz-Josef-Strauß in München

Vom Besucherhügel am Besucherpark hat man einen schönen Blick auf Terminal 1 und das Vorfeld, sowie auf die eine Start-/Landebahn. Die Aufnahmen entstanden mit 200 bis 380mm Brennweite an Vollformat. Einziger Nachteil am tollen Sonnenwetter war die durch die Wärme flimmerige Luft, daher sind die Aufnahmen nicht immer „knackscharf“:


Lust auf Rügen


Ostsee immer super!


Vollformat und JPG

Die Diskussion ist nicht neu, und es wurde schon soviel wie kaum ein anderes fotografisches Thema der Neuzeit diskutiert: RAW oder JPG!

Einfache Kameras können meist nur in JPG aufnehmen, Thema erledigt. Die Mittelklasse kann beides, hier muss man sich entscheiden. In der Königsklasse hingegen, bei den Kameras mit Vollformatsensor, scheint nur RAW erlaubt zu sein.

Dies könnte man annehmen, liest man in Fotoblogs mit und schaut sich Fotografenvideos an.

Wenn es um kommerzielle Aufnahmen geht, ist RAW sicherlich das richtige Aufnahmeformat. Im Hobbybereich hingegen, und ja, es gibt genug Hobbyfotografen, die Vollformatkameras nutzen, stellt sich schon die Frage nach RAW oder JPG…

Hier mal kurz die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Formate:

  • RAW+ Es wird das aufgenommen, was der Sensor zu sehen bekommt
    + Keine kamerainterne Bearbeitung der Bilder
    + Größtmögliche Bandbreite an Farben und Helligkeitswerten
    + Nachträgliches Einstellen des Weißabgleichs möglich
    + Schärfung erfolgt in der Nachbearbeitung- Nachbearbeitung ist Pflicht
    – Man muss sich mit dem Bildbearbeitungsprogramm auskennen, um gute Ergebnisse zu bekommen
    – Die Dateien nehmen erheblich mehr Platz ein als JPGs
  • JPG+ Kleinere Dateien
    + Keine Nachbearbeitung nötig
    + Die Bilder können so wie sie sind direkt weiterverwendet werden z.B. für Internet- Nachbearbeitung nur bedingt möglich
    – Geringe Farb- und Helligkeitswerte
    – Weißabgleich, Schärfe und Farben sind nicht bzw. nur verlustbehaftet nachträglich änderbar

Wie man sieht, kommt es auf Bildqualität und große Freiheit bei der Nachbearbeitung an, führt kein Weg an RAW vorbei.

In letzter Zeit habe ich mich vermehrt mit der Aufnahme von JPGs befasst. Und das mit der Sony Alpha 7II, einer Vollformatkamera mit Wechselobjektiven.

Setzt man sich mit den diversen Einstellungen in der Kamera vor der Aufnahme auseinander, also Farbgebung, Weißabgleich, Schärfe etc. kann man auch mit JPG sehr gute Ergebnisse erzielen. Und das ohne Aufwand in der Nachbearbeitung am Computer.

Ein wenig Ausprobieren der Kameraeinstellungen gehört vorab dazu, aber das hat man auch bei der Nachbearbeitung von RAWs. Bei beiden Varianten kommt man ohne ausreichende Kenntnis der Einstellungen nicht zu guten Ergebnissen.

Die folgenden Mohnbilder wurden alle im Format JPG aufgenommen, nur das quadratische wurde nachträglich von 3:2 auf 1:1 Format beschnitten. Ansonsten wurden keinerlei Bearbeitungen am Computer vorgenommen.

Es gibt ohne Zweifel Gründe für die ausschließliche Aufnahme im RAW Format. Aber gerade im Hobbybereich möchte ich das Ausprobieren von JPG jedem ans Herz legen – probiert es mal aus, man lernt die eigene Kamera besser kennen, und achtet schon bei der Aufnahme auf korrekte Belichtung, Weißabgleich und Auswahl des Kreativprogrammes.

Und überhaupt: Vollformat und JPG schließen sich keinesfalls aus. Der große Sensor mit seiner Rauscharmut, geringen Schärfentiefe und großem Detailreichtum kommt auch im JPG Format zum Zug, dies ist nicht allein den RAW Bildern vorbehalten.

Hier nun meine Mohn-JPGs von heute:


Waldausflug

Mit der Sony Alpha 7II und dem Sony SEL70200G unterwegs im und am Wald:


Blowball


Gemeiner Bläuling

Der Gemeine Bläuling, auch Hauhechel-Bläuling genannt, wissenschaftlicher Name Polyommatus icarus.


Kostenlose Lightroom Presets zum Download

Heute gibt es was ganz Neues bei PeXiCo: Von mir erstellte Lightroom Presets für euch zum Download, völlig kostenlos und frei verwendbar!

Die Presets habe ich mit LR 6 erstellt, sie sollten aber mit früheren Versionen auch funktionieren. Probiert es einfach mal aus! Es sind 4 Presets in einer Zip-Datei.

Einfach Presets runterladen, extrahieren, in Lightroom importieren und auf eure Bilder anwenden – schaut euch an welche Einstellungen ich vorgenommen habe, und passt sie wenn nötig an eure Fotos an.

Hier sofort downloaden: LR_Presets1

Übersicht über die Presets:

  • Bozen (warm und kräftig): Stadtansichten, insbesondere Häuser mit vielen Gelb- und Orangetönen
  • Italien (grün rot, gelb): Alle Motive mit schönen roten und grünen Farben
  • Kirche (warm und kräftig): Innenaufnahmen von Kirchen, wirkt am besten mit reichlich Kunst an Decke und Wänden
  • Landschaft (grün, blau): Landschaften mit viel grün und blauem Himmel

Brixen in Südtirol

Wie angekündigt, kommen nun ein paar Aufnahmen, die ich in Brixen mit der Sony Alpha 7 II und manuellen Leitz-Objektiven bzw. einem alten Nikkor 135/2.8 gemacht habe. Das letzte Bild stammt aus Bozen:


Frühling in Bayern?